Reglement

Einleitung

Veranstalter der TORTOUR Gravel ist die Cycling Unlimited AG.

Die offizielle Sprache der TORTOUR Gravel ist Deutsch. In diesem Reglement wird der Einfachheit halber konsequent die männliche Form verwendet. Selbstverständlich sind dabei die weiblichen Teilnehmerinnen immer mit eingeschlossen. Allfällige Änderungen des Reglements müssen vom Veranstalter genehmigt werden und werden auf www.tortour.com publiziert.

Es obliegt den Teilnehmern dieses Reglement vor dem Rennen zu lesen und allfällige Fragen mit dem OK der TORTOUR Gravel unter info@tortour.ch zu klären. Strafen und Sanktionen werden dem entsprechenden Teilnehmer oder Team auferlegt.

Diese Regeln stellen ein Minimum an Einschränkungen für die Teilnehmer dar. Das Rennen wird somit kontrolliert und riskante Situationen vermieden. Die TORTOUR Gravel stellt für alle Teilnehmer eine grosse Herausforderung dar. Anhand dieser Regeln werden ein Maximum an Sicherheit und gleichzeitig die sportliche Fairness sichergestellt. Die Teilnehmer sind letztendlich für ihre Sicherheit selbst verantwortlich. Fairplay den anderen Teilnehmern und dem Staff gegenüber haben nach der Sicherheit oberste Priorität.

 

Allgemeine Renninformationen

Allgemeine Renninformationen

1.1  Haftung – Rechtsweg

Die Teilnahme an der TORTOUR Gravel erfolgt auf eigene Verantwortung. Der Veranstalter schliesst jegliche Haftung für Personen- und Sachschäden aus. Gegenüber dem Veranstalter können keine Haftungsansprüche geltend gemacht werden. Mit der Anmeldung zum TORTOUR Gravel akzeptiert jeder Teilnehmer die TORTOUR Gravel-Haftungsausschlusserklärung und befreit den Veranstalter und dessen Hilfspersonen (Staff, Officials) soweit dies gesetzlich zulässig ist, von sämtlichen Haftungsansprüchen. Diese Haftungsausschlusserklärung muss jeder Teilnehmer beim Check-In mit seiner persönlichen Unterschrift abgeben. Das Formular muss auf www.tortour.com heruntergeladen werden.

1.2  Vorschriften der Rennleitung haben Vorrang

Die Rennleitung behält sich das Recht vor, im Sinne des Renngedankens die Regeln zu interpretieren. Wenn nötig vor, während und nach dem Eintreffen von extremen, nicht vorhersehbaren Ereignissen, welche nicht durch dieses Regelwerk gedeckt sind, kann die Rennleitung neue Regeln und Sanktionen erlassen. Dies trifft auch zu, sollte ein Teilnehmer Schlupflöcher bei den Vorschriften finden. Die volle Verantwortung bei einem solchen Entscheid liegt bei der Rennleitung. Fahrer können nach dem Rennen den Entscheid gemäss Punkt 1.4 anfechten.

1.3  Eventualitäten

Bei einer Konfrontation der Teilnehmer mit unvorhersehbaren Ereignissen, kann die Rennleitung nicht zur Rechenschaft gezogen werden. Solche Eventualitäten umfassen Verkehr (Baustellen, Stau, Verkehrsampeln, usw.), Wetter oder andere durch höhere Gewalt erzeugte Vorkommnisse. Die Rennleitung wird in diesem Fall keine Zeitbonifikationen oder Zeitabzüge, welche zur Begünstigung eines Teilnehmers oder Teams führen aussprechen.

1.4  Anfechten einer Rennentscheidung

Nur schriftlich eingereichte und detaillierte Proteste mit einer Begründung weshalb ein Entscheid gefällt oder rückgängig gemacht werden soll, werden offiziell akzeptiert. Als Beweise gelten schriftlich festgehaltene Zeugenaussagen oder andere Aufnahmen des Zwischenfalls. Ein gültiger Protest darf nicht auf Annahmen basieren und muss die genannten Elemente beinhalten.

Einwände müssen unmittelbar nach Rennende oder Einfahrt des protestierenden Teilnehmers schriftlich bei der Rennleitung eingereicht werden. Pro eingereichten Protest ist ein Betrag von CHF 100.- zu hinterlegen. Dieser wird bei stattgegebenen Protesten zurückerstattet, bei ablehnten Protesten als Unkostenbeitrag einbehalten.

1.5  Offizielle Rennzeit

Die offizielle Stoppuhr wird am Start jeder Etappe gesetzt und bis Etappenende keinesfalls angehalten. Die Rennleitung kann nach dem Start Zeitanpassungen „für besondere Umstände“ (Hilfe bei Unfällen etc.) geben. Die Zeit für die Teams wird erst bei kompletter Überquerung der Ziellinie angehalten. Für das Gesamtklassement werden die Rennzeiten kumuliert. Der Teilnehmer, resp. das Team jeder Kategorie mit der niedrigsten Gesamtzeit gewinnt das Rennen.

1.6  Rennkategorien

Der erste Teilnehmer, resp. das erste Team jeder Kategorie, welcher/welches die Ziellinie überquert, gilt als Kategoriensieger pro Etappe.

Kategorie Bezeichnung Geschlecht Bemerkungen
Solo F1 Frauen  
Solo M1 Männer  
Solo Masters Männer Männer ab Jg. 1970
2er Teams F2 Frauen  
2er Teams M2 Männer  
2er Teams F/M2 Mixed Frau & Mann
       

 

1.7  Voraussetzungen für die Teilnahme

Zur TORTOUR Gravel zugelassen sind Teilnehmer mit und ohne UCI Rennlizenz ab 18 Jahren (Geburtsdatum 22. Oktober 2002).

Jeder Teilnehmer muss sich mental und physisch in einwandfreiem Gesundheitszustand befinden. Der Veranstalter behält sich das Recht vor, eine ärztliche Bescheinigung zu verlangen.

Jeder Teilnehmer ist verpflichtet, eine in der Schweiz gültige Versicherung gegen Unfall, Krankheit und Diebstahl sowie für die eigene Haftpflicht zu haben. Transportkosten bei einem Unfall gehen zu Lasten des Transportierten. Der Veranstalter empfiehlt eine REGA Gönnerschaft. Ausländische Teilnehmer haben einen Nachweis der Unfallversicherung zu erbringen.

1.8  Beendigung des Rennens

Die Teilnehmer sind jederzeit berechtigt das Rennen frühzeitig zu beenden. Eine frühzeitige Beendigung ist der Rennleitung unmittelbar mitzuteilen.

Allgemeine Regeln während des Rennens

Allgemeines

TORTOUR Gravel Officials sind alle Mitglieder der TORTOUR Gravel Organisation inkl. des Staffs an den Streckenposten.

Der Start erfolgt als Massenstart. Dabei können die ersten Kilometer neutralisiert sein. In diesem Falle wird das Rennen fliegend freigegeben.

1.2  Rennstrecke

Jeder Teilnehmer muss die komplette Strecke absolvieren, um gewertet zu werden. Die beschilderte Strecke darf nicht verlassen werden. Fährt ein Teilnehmer falsch, muss er zurück an die Stelle, wo er die Strecke verlassen hat und darf danach das Rennen fortsetzen.

Jeder Teilnehmer muss den Wegweisern der TORTOUR Gravel folgen. Diese gelten als die einzige offizielle Dokumentation der Route. Diese darf zu keiner Zeit verlassen werden. Den Beschilderungen ist strikte Folge zu leisten. Bei Nichtbefolgung der Beschilderungen werden Sanktionen ausgesprochen (siehe Punkt 2.8).

1.3  Zeitmessung

Die Zeitnahme erfolgt individuell und mittels eines Transponders. Die Startnummer mit dem Transponder muss während der gesamten Veranstaltung an dem am Rennen verwendeten Fahrrad befestigt bleiben und nach der letzten Etappe an der Rückgabestelle im Zielbereich abgegeben werden. Verlorene oder nicht zurückgegebene Transponder werden mit CHF 70.- in Rechnung gestellt. Geht ein Transponder verloren oder wird zerstört, kann dieser für CHF 70.- bei der Rennleitung ersetzt werden. Jeder Teilnehmer ist selber dafür verantwortlich, dass sein Transponder richtig montiert ist und dieser beim Überfahren der Zeitmessmatten auf der Strecke registriert wird.

Die Zeit jedes Fahrers wird einzeln gemessen. Es wird aber nur die Team-Zeit veröffentlicht. Die Team-Zeit ist definiert als die Zeit, zu welcher der letzte Fahrer des Teams die Ziellinie überfährt. Teams müssen alle Etappen zusammen fahren.

Ein Fahrer darf zu keiner Zeit mehr als einen Transponder auf sich tragen und darf seinen Transponder niemals jemand anderem übergeben.

1.4  Doping

Verstösse gegen Antidopingbestimmungen und deren Sanktionierung richten sich nach den Ausführbestimmungen von Antidoping Schweiz, der WADA und der UCI. Dopingkontrollen können jederzeit durchgeführt und müssen nicht angekündigt werden.

1.5  Vorschriften für Teilnehmer

  1. Die Teilnehmer dürfen unter keinen Umständen auf der Rennstrecke befördert werden, ausser in medizinischen Notfällen.
  2. Die Teilnehmer müssen jederzeit einen korrekt befestigten und geprüften (siehe Punkt 4.2) Helm tragen.
  3. Es darf keine Hilfe von aussenstehenden Dritten angenommen werden. Betreuung, wie im Radquer üblich, ist nicht erlaubt.
  4. Die Teilnehmer müssen während dem ganzen Rennen ihre Startnummer gut sichtbar tragen. Die Startnummern dürfen nicht modifiziert, beschnitten oder überklebt werden. Die Sponsorenlogos dürfen nicht manipuliert oder entfernt werden.
  5. Die Teilnehmer dürfen keine Art von Anschubhilfen durch eine Person oder ein Fahrzeug erhalten.
  6. Ein Renn-Fahrrad mit einem Plattfuss oder einem anderen mechanischen Problem darf weiter gefahren werden.
  7. Teilnehmer dürfen zu Fuss auf der Strecke unterwegs sein, so lange das Renn-Fahrrad beim Teilnehmer ist und von diesem selbständig getragen oder gestossen wird.
  8. Auf Teilstrecken, wo das Fahren durch die Rennleitung verboten wurde, muss das Renn-Fahrrad getragen oder gestossen werden.
  9. Ein Teilnehmer darf das Vorankommen eines anderen Teilnehmers weder behindern noch verhindern.
  10. Littering (Abfallentsorgung in der Natur) ist verboten und wird mit einer Zeitstrafe geahndet.
  11. Urinieren in der Natur ist generell nicht erwünscht und in unmittelbarer Nähe oder Sichtweite von Strassen oder Gebäuden verboten. Vergehen können mit einer Zeitstrafe geahndet werden.

1.6  Verpflegungsposten

Auf den langen Etappen werden Verpflegungsposten zur Verfügung stehen. Den Teilnehmern ist es ausdrücklich verboten, andere Hilfe in Anspruch zu nehmen als an diesen Verpflegungsposten. Verpflegung und Getränke dürfen nur an den Verpflegungsposten und nur vom offiziellen TORTOUR Gravel Personal entgegen genommen werden.

1.7  Betreuer und Support von Dritten

Begleitpersonen, dürfen entlang der Strecke die Fahrer anfeuern, aber keinesfalls Material, Bekleidung oder Verpflegung abgeben. Die Hilfe ist nur bei Verletzungen und in medizinischen Notsituationen erlaubt.

1.8  Strafen – Disqualifikation

Verstösse gegen dieses Reglement, gegen die Verkehrsregeln und unsportliches Verhalten können durch die Rennleitung mit folgenden Strafen geahndet werden:

  1. Verwarnung
  2. Zeitstrafe 15 (15 min)
  3. Zeitstrafe 30 (30 min)
  4. Zeitstrafe 45 (45 min)
  5. Disqualifikation

Officials können gegen einen Teilnehmer oder gegen ein Team bei Missachtung der Regeln, Verwarnungen aussprechen. Die erste Verwarnung hat keine Konsequenzen. Kommt es zu weiteren Verwarnungen, werden diese durch die Rennleitung in Zeitstrafen umgewandelt. Die 5. Verwarnung bedeutet in jedem Fall die Disqualifikation (DQ). Verwarnungen liegen im Ermessen der Officials. Bei groben Regelverletzungen kann auch ohne vorherige Verwarnung eine Zeitstrafe oder die Disqualifikation ausgesprochen werden.

Die Zeitstrafen werden kumuliert (Zeitstrafe 15 + Zeitstrafe 30 + Zeitstrafe 45 = 90 min) und auf die jeweilige Etappenzeit aufgerechnet. Bei der Überprüfung ob die maximale Etappenzeit überschritten wurde, werden die Zeitstrafen nicht mit eingerechnet.

Wird ein Teilnehmer bei einem Regelbruch von einem Official beobachtet, meldet dieser den Regelbruch weiter an die Rennleitung. Die Rennleitung wird im Anschluss die Strafe definieren und kommunizieren.

Der Strafenkatalog bis hin zur Disqualifikation (Auflistung nicht abschliessend)

Vergehen 1. Vergehen 2. Vergehen 3. Vergehen
Nichteinhalten der Verkehrsregeln. Zeitstrafe Zeitstrafe DQ
Missachtung von Anordnungen durch Officials. Verwarnung Zeitstrafe DQ
Startnummern nicht richtig montiert. Verwarnung Zeitstrafe DQ
Start im falschen Startblock. Verwarnung Zeitstrafe DQ
Unsportliche Fahrweise, Nichtbeherrschen des Fahrrades Verwarnung Zeitstrafe DQ
Verwendung von mechanischen Hilfsmitteln zum Ziehen oder Schieben. Zeitstrafe DQ  
Akkreditierung: Team erscheint nicht vollständig. Zeitstrafe DQ  
Nichterscheinen der führenden Teams im ersten Startblock. Zeitstrafe DQ  
Abkürzung der Strecke (Shortcutting). Zeitstrafe DQ  
Littering (Wegwerfen von Abfall). Zeitstrafe DQ  
Das Ablehnen oder Nichtbefolgen der vertraglichen Bedingungen, welche zur Teilnahme am TORTOUR Gravel notwendig sind; dies beinhaltet insbesondere: angebrachtes und professionelles Verhalten aller Teilnehmer, Unterzeichnen der Haftungsausschlusserklärung sowie das Beachten der Regeln. DQ    
Nichttragen des Helms oder verwenden eines nicht regelkonformen Helms. DQ    
Falschinformation bei der Akkreditierung. DQ    
Tragen des Transponders durch einen anderen Fahrer. DQ    
Grobes Abkürzen der Strecke. DQ    
Passieren eines Rotlichtes oder einer geschlossenen Bahnschranke. DQ    
Nichteinhalten von Fahrverboten (Schiebepassagen). DQ    
Support durch aussenstehende Person, Schieben oder Ziehen durch Dritte. DQ    
Das Vorankommen in einem motorisierten Fahrzeug, ohne dass dies von einem Official oder der Rennleitung gutgeheissen wurde. Ausnahme: medizinischer Notfall. DQ    
Das Festhalten an einem Fahrzeug (motorisiert oder nicht motorisiert), um vorwärts zu kommen. DQ    
Das nicht angebrachte Benehmen eines Teilnehmers, welches für das Rennen und die anderen Teilnehmer zu Sicherheits-, Rechts- und Reputationsproblemen führen könnte. DQ    
Ändern von Beschilderungen, um die Konkurrenz fehlzuleiten oder aus sonst einem Motiv. DQ    
Verweigerung eines Urintestes, angeordnet durch TORTOUR Gravel-Officials oder Officials der Antidoping-Behörde vor, während und nach dem Rennen. DQ    
Doping (es gelten die Bestimmungen der Vereinigungen WADA, NADA und UCI)  und/oder Drogen- und Alkoholkonsum. DQ    
Nichterscheinen an der Rangverkündigung. Keine Preise    

 

1.9  Suspendierung

Die TORTOUR Gravel-Rennleitung behält sich das Recht vor, jemanden auf unbestimmte Zeit von der TORTOUR Gravel auszuschliessen, wenn sie feststellt, dass dieser ein Problem oder einen Schaden für die Organisation darstellt. Diese Bestimmung soll nur im Extremfall zum Zug kommen.

 

Verkehrsregeln / Verhaltensregeln

Die TORTOUR Gravel findet auf öffentlichen Strassen, Wegen und Pfaden, sowie auf privaten Grundstücken statt und unterliegt somit den lokalen Vorschriften und Gesetzen. Der Veranstalter hat vor dem Rennen alle Vollzugsbehörden kontaktiert. Es gibt Folgendes zu beachten:

  1. Das schweizerische Strassenverkehrsgesetz hat immer oberste Priorität! Die Rennleitung behält sich vor, bei groben Verstössen gegen die SVO, eine Anzeige zu erstatten.
  2. Ausnahmen sind möglich für das Radfahren auf Strassen, Wegen oder Pfaden, wo dies sonst nicht gestattet ist. Rennfahrer, welche sich an die Streckenausschilderung halten, können davon ausgehen, dass die Behörden informiert wurden, und dass sämtliche Anliegen vor dem Rennen besprochen wurden.
  3. Es kann trotzdem vorkommen, dass ein Polizist oder Grundeigentümer nicht über die TORTOUR Gravel informiert ist und ein Teilnehmer oder ein Team anhält. Sollten Unstimmigkeiten mit den Betroffenen auftauchen, so wird die Rennleitung entscheiden, ob daraus folgend eine Zeit- oder Distanzanpassung gemacht wird.
  4. Der Verstoss gegen die schweizerische Strassenverkehrsordnung durch die Teilnehmer, hat eine Bestrafung des Teilnehmers oder des Teams zur Folge.

Höflichkeit und Zuvorkommenheit anderen Fahrern und Fahrzeuglenkern sowie allen Verkehrsteilnehmern gegenüber ist eine Selbstverständlichkeit.

Renn-Fahrrad und Ausrüstung

1.1  Renn-Fahrrad

  1. Als Alternative zum Gravel-/Radquer-Rennrad sind auch andere passende Bikes zugelassen.
  2. Jeder Teilnehmer ist dafür verantwortlich, dass sein Rad bei jedem Start in einwandfreiem Zustand ist.
  3. Räder dürfen nur durch menschliche Kraft angetrieben werden. Elektronische und/oder elektrische Unterstützung jeglicher Art ist untersagt.
  4. Das Rad muss über eine Verkehrszulassung des Landes verfügen, in welchem dessen Eigentümer wohnhaft ist.
  5. Es darf nur ein Rad über die gesamte Renndauer benutzt werden.
  6. Die Rennleitung behält sich das Recht vor, ein Rad vor oder während dem Rennen, wenn es als unzulässig für die TORTOUR Gravel eingestuft wird, zu verbieten. Es liegt in der Verantwortung des Teilnehmers, allfällige nicht standardmässige Ausrüstung vor dem Rennen beim Rennleiter vorzuzeigen, um eine Zulassung zu erhalten.
  7. In der Dunkelheit müssen die Räder mit einem weissen Licht vorne, welches auf 100 m erkennbar ist und mit einem roten Licht hinten, welches auf 150 m erkennbar ist, ausgestattet sein.

1.2  Ausrüstung

  1. Jeder Teilnehmer muss während des ganzen Rennens einen Helm tragen. Dieser muss den Sicherheitsbestimmungen DIN-NORM 33954, ANSI-Norm oder SNEL-Norm entsprechend anerkannt und auf die Kopfgrösse des Fahrers angepasst sein.
  2. Ein Regen- und Windschutz ist auf jeder Etappe mitzuführen.
  3. Jeder Teilnehmer muss während der gesamten Dauer des Rennens ein funktionierendes und aufgeladenes Mobiltelefon auf sich tragen.
  4. Das Tragen von Kopfhörern (Musik, Telefon, etc.) ist aus Sicherheitsgründen verboten
Kommunikation während dem Rennen

Sollte es wichtige Mitteilungen von der Rennleitung während dem Rennverlauf geben, werden die Teilnehmer an den Verpflegungsposten oder per Mobiltelefon (SMS oder Telefon) benachrichtigt. Die Nummer des Mobiltelefons muss bei der Anmeldung angegeben werden. Allfällige Änderungen der Telefonnummer vor oder während dem Rennen müssen der Rennleitung mitgeteilt werden.

Media Teams

Der TORTOUR Gravel-Veranstalter wird unabhängige Media Teams engagieren, welche das Rennen auf eine faire, sichere und neutrale Art und Weise festhalten werden. Media Teams dürfen keinem Teilnehmer Hilfe leisten. Dies hätte eine Zeitstrafe oder Disqualifikation zur Folge. Ausgenommen davon ist die Hilfe bei Notsituationen.

Sponsoren
  1. Der Veranstalter kann verlangen, dass der Name oder das Logo eines Sponsors auf der Kleidung der Wettbewerbsteilnehmer angebracht wird.
  2. Tabak- und Alkoholprodukte (ausser Bier und Wein), dürfen weder als Namen noch als Logos auf der Kleidung des Wettbewerbsteilnehmers abgebildet sein.
  3. Der Veranstalter behält sich das Recht vor, das Anbringen von einem nicht angemessenen Sponsorennamen oder Logo zu verbieten. Dies kann auch während des Rennens geschehen (z.B. Aufforderung zum Überkleben von nicht angemessenen Sponsoren/Logos).
Medical Partner

Der Veranstalter setzt ein Medical Konzept um, welches die Abdeckung von medizinischer Hilfestellung während dem gesamten Rennen gewährleistet.

Jeder Teilnehmer ist selber für seine Gesundheit verantwortlich und kann den Veranstalter sowie deren definierte Partner, insbesondere auch die medizinischen Partner, nicht für allfällige gesundheitliche Beschwerden haftbar machen, welche sich durch die Teilnahme an der TORTOUR Gravel ergeben haben.

Datenschutz

Mit der Anmeldung erklärt sich jeder Teilnehmer damit einverstanden, dass seine Adressdaten an die offiziell aufgeführten Sponsoren, den offiziellen Fotoservice und Verbänden oder Dritten für Dienstleistungen weitergegeben werden dürfen. Teilnehmende stimmen der Verwendung von Foto- und Videomaterial aus dem Rennen für die Illustrierung von Ranglisten, Internetseiten und für andere PR-Zwecke des Organisators oder Dritter zu. Diese Zustimmung ist Voraussetzung für die Teilnahme. Die Bildrechte gehören der Cycling Unlimited AG.

Absage / Abbruch

Eine Absage oder ein Abbruch der Veranstaltung aus Gründen der Sicherheit, höherer Gewalt oder sonstigen, wichtigen Ursachen löst keine Rückerstattung des Teilnehmerbeitrags oder Schadenersatzansprüche zu Gunsten der Teilnehmenden aus.

Auch für Hotelkosten von Betreuern oder mögliche Stornierungsgebühren im Falle einer kurzfristigen Absage der Veranstaltung können keine Schadenersatzansprüche an die Cycling Unlimited AG geltend gemacht werden.

Der Veranstalter behält sich ausdrücklich das Recht vor, Anmeldungen abzuweisen.

Bei einer Absage der Teilnahme bis 6 Wochen vor dem Event ist eine Umschreibung auf den Folgeevent möglich. Startgelder werden allerdings keine zurückerstattet. Auch nicht bei einer Absage mit ärztlicher Bescheinigung.

Der Veranstalter empfiehlt eine Annullierungskostenversicherung abzuschliessen. Diese wird nicht vom Veranstalter angeboten und ist Sache des Teilnehmers.

Die TORTOUR Gravel im Herbst 2020 findet erneut im Kanton Luzern, in der Region Sempachersee, statt. Dort also, wo die Urschweizer einst die Habsburger in die Knie gezwungen haben. Die malerischen Altstädte von Sempach und Sursee sind Zeugen dieser Epoche.

Start und Ziel der drei Etappen befinden sich gegenüber dem Fokus Hotel